Konstantin Wolff kommt wieder in die Laeiszhalle – drei Jahre, nachdem er mit uns in Strawinskys Pulcinella-Suite zu erleben war. Der deutsche Bassbariton, Jahrgang 1978, der in Karlsruhe studiert hat, feierte schon mit Ende 20 seinen ersten internationalen Erfolg, als er unter Leitung von William Christie in Lyon den Mercurio in Monteverdis „Krönung der Poppea“ gab. Seither war Wolff nicht nur auf verschiedenen Opernbühnen, sondern auch in wichtigen Konzertsälen zu Gast.
Neben dem Oratorium spielt der Liedgesang für ihn eine wichtige Rolle. Das zeigt etwa seine Debüt-CD von 2007, auf der er Vertonungen von Texten des Dichters Victor Hugo zu einem spannenden Programm vereint und seinen feinen Sprachsinn demonstriert. Beim diesem Recital in der Laeiszhalle setzt Konstantin Wolff ganz auf das romantische Repertoire und kombiniert Lieder von Schubert und Mahler mit den Petrarca-Sonetten von Franz Liszt.
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