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Jerusalem

Die Farben der Himmlischen Stadt

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Was bedeutet es, eine Musiksadt zu sein? Das ist eine Frage, die Hamburg sich gerade stellt, und deren Antwort wir uns mit unserer neuen Reihe „Die Großen Musikstädte“ annähern wollen. Der Pilot zu unserer neuen Konzertreihe am 19. April 2011: Teil 1 – „Jerusalem“!

Das christliche Europa hat seit dem Mittelalter den Ursprung der Musik in den Erzählungen der Bibel gesehen. Auch die ersten Musikhistoriker Europas wie Francois-Joseph Fétis oder Charles Burney haben in ihren Darstellungen diesen Standpunkt übernommen. Als Höhepunkt der alttestamentarischen Musikgeschichte galt das 5. Jh v. Chr. Damals gründete der hochmusikalische Gottesmann und Soldat „König David“ den Jerusalemer Tempel mit einem eigenen Tempelorchester aus Mitgliedern des Stammes Levi . David, der selber ein begabter „Harfen“ Spieler war, wurde zum Schutzpatron aller Europäischen Kirchenmusiker. Übrigens wurde das Instrument „Kinnor“ fälschlicherweise mit „Harfe“ übersetzt. In Wirklichkeit hat David Leier gespielt; dieses handliche transportable Instrument, das bis heute im Nordsudan in der Volksmusik gespielt wird. Nach der Zerstörung des Tempels 50 n. Chr. geht diese weit über die Grenzen Israels bekannte Tempelmusik wie übrigens alle musikalischen Kulturblüten der Antike verloren, aber der Psalter, das Gesangbuch des Jerusalemer Tempels und die Vision des „Himmlischen Jerusalem“ inspirieren seit fast 2000 Jahren Generationen von Musikern.
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Dienstag, 19. April 2011 | 19.30 | Laeiszhalle, Großer Saal
 
Opernchor des Theater Bremen
Chor
 
Messiaen
„Couleurs de la Cité Céleste“
 
Lampson
Symphonie Nr. 3
 
Ruzicka
„Recherche (– Im Innersten)“
 
Mahler
„Todtenfeier“