
Die Hubertus Wald Stiftung und ihr Engagement für das Hamburger Musikleben
Das Ehepaar Hubertus und Renate Wald hat seit Jahrzehnten gemeinnützige Zwecke im In- und Ausland unterstützt. Eins der größten Objekte war eine Spende an das Kinderkrankenhaus Am Leninskyprospekt in Moskau zur Behandlung von schwer leukämiekranken Kindern in Höhe von DM 550.000,– im Jahr 1992.
Im Jahr 1993 hat Herr Wald seine Spendertätigkeit in einer eigenen Stiftung zusammengefasst, der HUBERTUS WALD STIFTUNG, gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts in Hamburg. Sie hat zwei Abteilungen: Abt. I für medizinische Zwecke, insbesondere die Behandlung und medizinische Forschung an Hamburger Krankenhäusern; Abt. II zur Förderung kultureller Vorhaben, ebenfalls insbesondere in der Freien und Hansestadt Hamburg.
Seither hat die HUBERTUS WALD STIFTUNG fast 10,0 Mio. € für Projekte in der Freien und Hansestadt Hamburg aufgewendet, davon ca. 5 Mio. € für das Hamburger Kulturleben.
Das bisher größte kulturelle Einzelprojekt der Stiftung ist im Kulturbereich das HUBERTUS WALD FORUM der Hamburger Kunsthalle, das im Jahr 2004 eröffnet wurde und der Kunsthalle die Möglichkeit gibt, größere Sonderausstellungen zu veranstalten, von denen zwei bedeutende (die Vallotton-Ausstellung und die Degas-Ausstellung im Frühjahr 2009) darüber hinaus von der HUBERTUS WALD STIFTUNG finanziert worden sind.
Ein weiterer Schwerpunkt der kulturellen Förderung durch die HUBERTUS WALD STIFTUNG zielt in größerem Rahmen auf die Förderung der Musikbildung von Kindern ab. Deshalb werden seit 1996 die Kinderkonzerte der Hamburger Symphoniker jährlich mit 40.000,– € gefördert, um die Preise für Eintrittskarten zu halbieren, damit möglichst viele Eltern mit ihren Kindern diese Konzerte besuchen können. Der große Erfolg der Konzertreihe bestätigt die Entscheidung der Stiftung. Außerdem sicherte die Stiftung mit gut 80.000,– € die endgültige Finanzierung der Konzertreise der Hamburger Symphoniker in die USA, die Anfang 2007 mit großem Erfolg stattfand.
Das „klingende Museum“, mit dem Schulkinder an die Benutzung von Musikinstrumenten herangeführt werden, wird in einem laufenden mehrjährigen Programm mit 40.000,– € pro Jahr finanziert.
Seit 2008 ermöglicht die Stiftung mit erheblicher finanzieller Unterstützung einzelne besondere Konzerte der Hamburger Symphoniker: das Eröffnungskonzert am 19.09.2010 mit Messiaen: Des Canyons aux Étoiles und das 7. Symphoniekonzert am 26./27.03.2011 mit u. a. der Schauspielmusik von Griegs Peer Gynt – beide Konzerte unter der Leitung von Maestro Jeffrey Tate. Auch auf diese Weise leistet die Stiftung einen Beitrag dazu, dass das Orchester den verdienten Aufstieg in die Weltklasse erreicht und endgültig als A-Orchester eingestuft wird. In diesem Zusammenhang stand auch die Finanzierung des „Antrittskonzerts“ des neuen Chef-Dirigenten Jeffrey Tate und die Förderung der Kinderkonzerte auch in der Spielzeit 2011/2012. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung weitere Konzerte der Hamburger Symphoniker, zum Beispiel: Donnerstag, 29.09.2011, 19:30 Uhr,
Dirigent: Jeffrey Tate, Robert Schumann: Szenen zu Goethes Faust
Hubertus Wald bei Gründung seiner Stiftung: "Als Unternehmer habe ich Glück und Erfolg gehabt. Davon gebe ich gerne ab."
Danke. Die Hamburger Symphoniker gedenken des großen Mäzens Professor Hubertus Wald (* 2. Februar 1913 † 26. Februar 2005) in dankbarer Erinnerung. Er und die HUBERTUS WALD STIFTUNG unterstützen nun im 17. Jahr unsere Kinderkonzerte.
Erfahren Sie jetzt mehr über die kommenden Kinderkonzerte der Hamburger Symphoniker.